Nachwort zu „Horror aus dem Labor“
Christian Oesch, Präsident Schweizerischer Verein WIR
Worte wie diese braucht das Land
Peter Eberhart hat hingeschaut, wo andere wegsehen. Er hat gefragt, wo andere gehorchten. Und er hat aufgeschrieben, was viele zwar ahnten, aber nicht zu sagen wagten. Dieses Buch ist kein literarisches Projekt. Es ist ein Dokument des Gewissens. Eine mutige, sehr persönliche Aufarbeitung, geschrieben von einem Menschen, der nicht aus Kalkül, sondern aus Verantwortung handelt. Als Drogist hat Peter die Gesundheit der Menschen immer im Blick gehabt. Aber mehr noch: ihr ganzheitliches Wohl. Vielleicht ist es genau diese Nähe zum Leben, zum Alltagsleid, zur Realität abseits von Talkshows und Ministerien, die seine Stimme so glaubwürdig macht. Er gehört nicht zur Kategorie der Schreihälse. Und doch schreit dieses Buch. Es schreit nach Wahrheit, nach Gerechtigkeit und nach Aufwachen. Denn während sich ein Grossteil der Gesellschaft in Angst, Gehorsam oder Bequemlichkeit eingerichtet hat, war Peter Eberhart einer der wenigen, die nicht schlafwandelnd durch diese Jahre gegangen sind. Er hat gespürt: Da stimmt etwas nicht. Und er hatte den Mut, tiefer zu graben.Der Schweizerische Verein WIR steht an seiner Seite.Weil wir seine Recherchen, seine Haltung und seinen Mut zutiefst respektieren. Weil wir wissen, dass Aufarbeitung nicht von oben kommt, sondern von unten und das direkt aus der Mitte der Gesellschaft. Von Menschen wie Peter. Er ist für uns nicht nur Autor. Er ist Zeuge. Chronist. Informant im besten Sinne: einer, der informiert, damit andere wieder klar denken können.
Lieber Peter: Danke für deine Klarheit. Danke für dein Vertrauen. Und danke, dass du deine Wahrheit mit der Welt teilst, damit wir gemeinsam unsere Zukunft zurückholen können. WIR stehen. Mit dir.Im Namen des Vereins WIR Christian Oesch, Präsident
Horror aus dem Labor
Peter Eberhart, Drogist aus dem Berner Oberland; bekannt für eigene Präparationen, schweizweit anerkannt. Schreibe im Buch, was er seit 2020 beobachtet und zusammengetragen hat – verständlich, schnörkellos.

